Die Leiden des Hütehundes
16.01.2009 von Anne-Kathrin Merz (0 Kommentare)
Der Hütehund hat es alles andere als einfach. Während ein gut zweistündiger Spaziergang gerade mal ein lockeres Fitnesstraining ist, hat er einen weiteren, sehr anstrengenden Job. Er ist nämlich tagtäglich nur mit Hüten beschäftigt und das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Und die macht sehr müde.
In der Früh, wenn alles aufsteht, dann schläft der Hütehund noch.
Er hat sich abends mit allen zu Hütenden und einem großem Plumps neben das Bett fallen lassen und ist dabei in einen tiefen Hüteschlaf gefallen, der nur durch gelegentliches, träumendes Fiep unterbrochen wird.
Der Hütehund lässt sich nur schwer animieren, das Hüten aufzugeben. Er will nicht mal so recht schnell in den Garten. So schleppt sich denn der Hütehund in seine nächste Position, diesmal in der Nähe von Kaffee und Toastbrot - hütenderweise, versteht sich und immer ein bisschen mit der Hoffnung, vielleicht etwas vom Menschenessen zu ergattern. Hüten soll auch nicht umsonst gewesen sein.
So hütet man weiter und hütet.... bis der Leithammel (in dem Fall das Leitschaf) sich anzieht und anschickt, das Haus zu verlassen.
Nein, hier es geht dem Hütehund weniger darum, seine Herde zusammen zu halten. "Geh nicht ohne deinen Hütehund!" heißt die Devise!
Hier erwacht dann der richtige Hütehund zwischenzeitlich aus dem anstrengenden Hüteschlaf und dreht für kurze Zeit den Spieß einfach um. Nun ist die Herde gefragt, zu sehen, dass keine Schäfchen, ähmm Hündchen, verloren gehen. Der Hütehund taut auf.
Dies wiederholt sich ein paar Mal täglich, bis der Hütehund des Abends wieder in seinen tiefen Hüteschlaf verfällt.
Man lässt es gerade zu, abends noch einmal in den Garten manövriert zu werden, schnuppert dann kurz, stellt fest, dass das Hüten gerade eigentlich ganz gemütlich ist, im Gegensatz zum dunklen Kalt. Und lässt sich schnell wieder neben dem Sofa fallen. Genau fallen. Man legt sich nicht, man fällt. Man dreht sich auf den Rücken, streckt alle Viere von sich, lässt sich genüsslich den Bauch kraulen und macht gar keinen sonderlich hütenden, sondern vor allem einen genießenden Eindruck.
Es ist sehr anstrengend, seine Meute beeinander zu halten... Es macht sehr sehr müde...
In der Früh, wenn alles aufsteht, dann schläft der Hütehund noch.
Er hat sich abends mit allen zu Hütenden und einem großem Plumps neben das Bett fallen lassen und ist dabei in einen tiefen Hüteschlaf gefallen, der nur durch gelegentliches, träumendes Fiep unterbrochen wird.
Der Hütehund lässt sich nur schwer animieren, das Hüten aufzugeben. Er will nicht mal so recht schnell in den Garten. So schleppt sich denn der Hütehund in seine nächste Position, diesmal in der Nähe von Kaffee und Toastbrot - hütenderweise, versteht sich und immer ein bisschen mit der Hoffnung, vielleicht etwas vom Menschenessen zu ergattern. Hüten soll auch nicht umsonst gewesen sein.
So hütet man weiter und hütet.... bis der Leithammel (in dem Fall das Leitschaf) sich anzieht und anschickt, das Haus zu verlassen.
Nein, hier es geht dem Hütehund weniger darum, seine Herde zusammen zu halten. "Geh nicht ohne deinen Hütehund!" heißt die Devise!
Hier erwacht dann der richtige Hütehund zwischenzeitlich aus dem anstrengenden Hüteschlaf und dreht für kurze Zeit den Spieß einfach um. Nun ist die Herde gefragt, zu sehen, dass keine Schäfchen, ähmm Hündchen, verloren gehen. Der Hütehund taut auf.
Dies wiederholt sich ein paar Mal täglich, bis der Hütehund des Abends wieder in seinen tiefen Hüteschlaf verfällt.
Man lässt es gerade zu, abends noch einmal in den Garten manövriert zu werden, schnuppert dann kurz, stellt fest, dass das Hüten gerade eigentlich ganz gemütlich ist, im Gegensatz zum dunklen Kalt. Und lässt sich schnell wieder neben dem Sofa fallen. Genau fallen. Man legt sich nicht, man fällt. Man dreht sich auf den Rücken, streckt alle Viere von sich, lässt sich genüsslich den Bauch kraulen und macht gar keinen sonderlich hütenden, sondern vor allem einen genießenden Eindruck.
Es ist sehr anstrengend, seine Meute beeinander zu halten... Es macht sehr sehr müde...

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