Igelalarm
02.11.2008 von Anne-Kathrin Merz (0 Kommentare)
Gestern also der Igel, abseits des Radlwegs, als wir drei Meter vor unserem Auto stehen, um wieder nach Hause zu fahren. Es war klar, dass das Exemplar noch etwas klein war und daher musste etwas unternommen werden. Aufmerksam wurden wir übrigens durch eine Katze, die gebannt auf einen Laubhaufen starrte.
Nele musste erstmal ins Auto (ein Glück wegen der Igel-typischen Parasiten) und dann habe ich mir den Igel geschnappt und auf meiner Jacke neben mir auf dem Beifahrersitz nach Hause transportiert. Das Tierchen war sehr lebendig und freute sich überhaupt nicht über die Kiste, in die wir den Igel erstmal gestopft haben. Umso mehr aber über ein bisschen Hundefutter (mangels Katzenfutter) und kleingeschnittenen Apfel.
Gewogen wurde er auch: knapp 400 Gramm.
Unser nächster Schritt: Internetbefragung.
Dort findet man beispielsweise über den Bund Naturschutz einige wertvolle Information.
Eines war mir schnell klar: wir können ihm bei uns nicht geben, was er braucht. Das Igelchen will Auslauf und Schutz. Schutz okay, Auslauf problematisch. Natürlicher Lebensraum: nur im Garten, aber nicht im Keller. Dann auch noch der Hund. Nee....
Der Igel landete schließlich auf dem Kompost, den wir an einer Ecke mit Moos, Zweigen und viel Laub ausgelegt haben. Dort findet er nun hoffentlich noch einiges an Futter, um sich für den Winter noch ein bisschen Speck anzufressen.
Heute habe ich ihn dort nicht mehr gefunden. Eigentlich aber sollte es ihm dort gefallen.
Ich hoffe jedenfalls, mit der Aktion konnten wir der Natur des Igels mehr gerecht werden als durch Katzenfutter und Pappkarton im Keller.
Und das Flohproblem stellt sich so auch nicht. Hoffe ich...
Nele musste erstmal ins Auto (ein Glück wegen der Igel-typischen Parasiten) und dann habe ich mir den Igel geschnappt und auf meiner Jacke neben mir auf dem Beifahrersitz nach Hause transportiert. Das Tierchen war sehr lebendig und freute sich überhaupt nicht über die Kiste, in die wir den Igel erstmal gestopft haben. Umso mehr aber über ein bisschen Hundefutter (mangels Katzenfutter) und kleingeschnittenen Apfel.
Gewogen wurde er auch: knapp 400 Gramm.
Unser nächster Schritt: Internetbefragung.
Dort findet man beispielsweise über den Bund Naturschutz einige wertvolle Information.
Eines war mir schnell klar: wir können ihm bei uns nicht geben, was er braucht. Das Igelchen will Auslauf und Schutz. Schutz okay, Auslauf problematisch. Natürlicher Lebensraum: nur im Garten, aber nicht im Keller. Dann auch noch der Hund. Nee....
Der Igel landete schließlich auf dem Kompost, den wir an einer Ecke mit Moos, Zweigen und viel Laub ausgelegt haben. Dort findet er nun hoffentlich noch einiges an Futter, um sich für den Winter noch ein bisschen Speck anzufressen.
Heute habe ich ihn dort nicht mehr gefunden. Eigentlich aber sollte es ihm dort gefallen.
Ich hoffe jedenfalls, mit der Aktion konnten wir der Natur des Igels mehr gerecht werden als durch Katzenfutter und Pappkarton im Keller.
Und das Flohproblem stellt sich so auch nicht. Hoffe ich...

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