Eifersucht
12.12.2008 von Anne-Kathrin Merz (1 Kommentare)
Nele ist eifersüchtig! Und wie!
Natürlich auf Linus - auf wen sonst. Nur wird sie lernen müssen, damit umzugehen, denn Linus ist Linus und Nele ist Nele...
In der Früh, wenn Linus aufsteht und ich schon wach bin, dann haben wir immer erstmal 5 gemütliche Minuten. Hatten wir zumindest früher mal. Wer jetzt unsere Gemütlichkeit stört, ist Nele. Die quetscht sich sofort mit all ihrer Energie zwischen uns, schwanzwedelnd, um zu signalisieren, dass sie auch noch da ist.
Später dann, beim Frühstück, sitzt Linus gelegentlich auf meinem Schoß. Nele ist sofort zur Stelle, als hätte sie Teleskopaugen und könne ums Eck schauen. Und es wirkt so, als wolle sie auch gleich noch mit auf meinen Schoß hüpfen, während sie sich an mir hochzieht, wir auf gleicher Nasenhöhe, Neles Tatze liebevoll um meine Schulter geschlungen.
Den ganzen Tag, so habe ich den Eindruck beäugt mein Hund misstrauisch, was ich mit meinem Kind mache. Kaum wirkt es gemütlich, kuschelig, ist Nele auch dabei, um es ebenso gemütlich kuschelig zu haben. Natürlich mit mir, nicht mit Linus.
Später dann am Abend, wenn wir auf dem Sofa sitzen, nebeneinander, Linus und ich, werden wir auch dort genau beobachtet. Gelegentlich kommt dann ein treuherziger Hundeblick, eine Pfote schiebt sich zwischen uns, eine nasse Hundeschnauze platziert sich auf meinem Oberschenkel.
Ich weiß, hätte ich es Nele erlaubt, bei uns im Bett zu liegen, dann würde sie sich auch hier direkt neben mich quetschen.
Nele ist immer dabei.
Manchmal finde ich das ja ganz lustig und es ist auch schön zu sehen, dass ich so wichtig in ihrem Hundeleben geworden bin. Andererseits ist Linus mein Kind und Nele mein Hund und an dieser Stelle muss und will ich differenzieren. Unter anderem übrigens auch, weil Linus ebenso gelegentlich eifersüchtig ist. Dann nämlich, wenn ich mit Nele spazierengehe (und er keine Lust hat mitzukommen). Dass hier nicht immer (meistens aber schon!) die Lust dabei ist, das erkennt er nicht. Und dass es fatale Folgen für die Teppiche hat, wenn man hier seiner eigenen Trägheit nachgibt, sieht er natürlich auch nicht.
Daher wird Nele dann auch oft in ihre Schranken gewiesen, sie muss das lernen.
Ebenso wird Linus lernen müssen, dass ein Hund eben nicht nur Spaß sondern auch Verpflichtung bedeutet.
Eifersüchtig müssen beide nicht sein, - sie bekommen ihren Teil, ganz bestimmt!
Bildnachweis: Flickr
Natürlich auf Linus - auf wen sonst. Nur wird sie lernen müssen, damit umzugehen, denn Linus ist Linus und Nele ist Nele...
In der Früh, wenn Linus aufsteht und ich schon wach bin, dann haben wir immer erstmal 5 gemütliche Minuten. Hatten wir zumindest früher mal. Wer jetzt unsere Gemütlichkeit stört, ist Nele. Die quetscht sich sofort mit all ihrer Energie zwischen uns, schwanzwedelnd, um zu signalisieren, dass sie auch noch da ist.
Später dann, beim Frühstück, sitzt Linus gelegentlich auf meinem Schoß. Nele ist sofort zur Stelle, als hätte sie Teleskopaugen und könne ums Eck schauen. Und es wirkt so, als wolle sie auch gleich noch mit auf meinen Schoß hüpfen, während sie sich an mir hochzieht, wir auf gleicher Nasenhöhe, Neles Tatze liebevoll um meine Schulter geschlungen.
Den ganzen Tag, so habe ich den Eindruck beäugt mein Hund misstrauisch, was ich mit meinem Kind mache. Kaum wirkt es gemütlich, kuschelig, ist Nele auch dabei, um es ebenso gemütlich kuschelig zu haben. Natürlich mit mir, nicht mit Linus.
Später dann am Abend, wenn wir auf dem Sofa sitzen, nebeneinander, Linus und ich, werden wir auch dort genau beobachtet. Gelegentlich kommt dann ein treuherziger Hundeblick, eine Pfote schiebt sich zwischen uns, eine nasse Hundeschnauze platziert sich auf meinem Oberschenkel.
Ich weiß, hätte ich es Nele erlaubt, bei uns im Bett zu liegen, dann würde sie sich auch hier direkt neben mich quetschen.
Nele ist immer dabei.
Manchmal finde ich das ja ganz lustig und es ist auch schön zu sehen, dass ich so wichtig in ihrem Hundeleben geworden bin. Andererseits ist Linus mein Kind und Nele mein Hund und an dieser Stelle muss und will ich differenzieren. Unter anderem übrigens auch, weil Linus ebenso gelegentlich eifersüchtig ist. Dann nämlich, wenn ich mit Nele spazierengehe (und er keine Lust hat mitzukommen). Dass hier nicht immer (meistens aber schon!) die Lust dabei ist, das erkennt er nicht. Und dass es fatale Folgen für die Teppiche hat, wenn man hier seiner eigenen Trägheit nachgibt, sieht er natürlich auch nicht.
Daher wird Nele dann auch oft in ihre Schranken gewiesen, sie muss das lernen.
Ebenso wird Linus lernen müssen, dass ein Hund eben nicht nur Spaß sondern auch Verpflichtung bedeutet.
Eifersüchtig müssen beide nicht sein, - sie bekommen ihren Teil, ganz bestimmt!
Bildnachweis: Flickr


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Ach ja: Nur beim Kämmen, da wollte sich keiner dazwischendrängeln. :-)