...auf den Hund gekommen
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Nele ist langsam groß

09.01.2009 06:42 von Anne-Kathrin Merz (5 Kommentare)

Wie groß Nele inzwischen ist, wurde mir dieser Tage bewusst, als wir nach langer Zeit mal wieder den Wenzenbacher Tibet Terrier getroffen haben. Der geht Nele inzwischen nicht mal bis zum Bauch. Als die beiden sich kennenlernten, waren sie nahezu gleich groß und irgendwie ebenbürtig. Heute würde ich nicht mehr dafür garantieren, dass es eine nette Spielrunde wird.

Groß, - das ist also immer eine Sache der Betrachtungsweise.

Schwer, das ist auch eine Sache der Betrachtungsweise. Es hat sich in letzter Zeit immer mehr eingebürgert, dass Nele nicht mehr bei uns schläft. Sie geht nicht gerne die Treppe hoch und ich habe keine Lust mehr, sie zu tragen.
Komischerweise kam es dann so, dass Nele grundsätzlich um halb fünf anfing zu bellen. Halb fünf ist eine komische Zeit und ich habe bisher nicht herausfinden können, was da um halb fünf los ist. Einmal fand ich Nele, wie sie einfach nur auf eine Bodenleiste starrend vor sich hin bellte.

Na gut, seither ist Nele wieder bei uns. Da wird nicht gebellt.
Nur weil Hund nicht gerne die Treppe hochgeht und sich vor allem weigert, wieder runterzulaufen, bleibt nichts, als sie zu tragen. Runter, das ist immer besonders spannend... man muss sich einigermaßen anstrengen, nicht vorneüber zu fallen.
Das ist also dann der letzte Kick des täglichen Fitnessprogramms bzw. der Beginn in einen neuen Tag.
Nele hasst es übrigens, getragen zu werden. Die Pfoten hängen dann ganz komisch weg, Nele verbiegt sich und ist dann immer ganz froh, wenn sie wieder runter darf.
Ich glaube, sie hätte am liebsten einen Aufzug...

Mein Rücken macht das noch ganz gut mit, meinen Bauchmuskeln schadet gerade das Heben (ich überlege, ob es mehr Stoßen oder Reißen ist...) sicherlich nicht und insgesamt fühle ich mich jedesmal so richtig fit und dynamisch.
Trotzdem Wahnsinn, wenn man es so recht bedenkt, was man sich mit Hund so alles "antut"...

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Kommentar von Emils Frauchen | 09.01.2009
Emil hat sich auch ewig lange geweigert die offene Treppe ins Obergeschoß zu laufen. Als er dann über 20 Kilo wog musste er es aber lernen - heute geht er die wirklich steile Treppe problemlos hoch und runter. Irgendwann wird auch bei Nele der Knoten platzen.
Kommentar von Johannes | 09.01.2009
Was das Tragen betrifft, kann ich alles voll unterschreiben ... wir mussten sehr lange bei unseren Pelzigen darauf aufpassen, dass sie vor allem nicht die Stiegen zu schnell hinunterlaufen (raufgehen ist nicht so schlimm) ... und so wurden sie lange Zeit getragen, auch aufgeoben/getragen wurden sie wenn ich sie abwog ... dies klappte bis vor Kurzem noch bei Bel Ami, ging aber dann auch bald nicht mehr, mir wurde er schlicht einfach zu schwer, mit knapp 70kg kann ich einfach nicht ruhig auf der Waage stehen (abgesehen, dass die Waage auch nicht so hoch geht ... mit mir :-( ) und er führt sich wie ein Wilder auf, wenn ich ihn aufhebe, das mag er gar nicht mehr, schlägt um sich und ist nicht zu halten ... und auf die Waage steigen beide Mistkerln nicht so gern, Paris gar nicht ... daher müssen wir immer Alternativlösungen zum Wiegen suchen (Mülldeponie).
Als besonders gefährlich erwies sich bei uns in der Früh Stiegen runterzugehen/-zulaufen, Paris hat sich als junger Hund einmal schlimm verletzt beim Hinunterstürmen ..., da sind Knieflüssigkeit und Muskeln noch kalt, Bänder und Sehnen noch nicht elastisch, da sind Verletzungen quasi vorprogrammiert. Zu Hause brauchen sie morgens keine Stufen gehen, im Urlaub, wenn wir im Stock wohnen, gehen sie ausnahmslos langsam an der Leine in der Früh runter ... ist oberstes Gebot bei uns.
herzlichst Johannes, Diener von Paris und Bel Ami
Kommentar von Emilios Frauchen | 09.01.2009
Vielleicht wäre ein Zöpfchen bei Nele hilfreich, dann sieht man mehr und ist viel sicherer. Liebe Grüsse an Nele vom Papa ( auch mit Zopf, sonst ist er ein Blindfisch)
Kommentar von Anne-Kathrin | 09.01.2009
Machen wir auch. Hasst Nele allerdings.
Und wenn sie so richtig rennt, dann fliegt der Pony...
Aber manchmal wundere ich mich selbst, wie sie so blindlings durch die Gegend steuert.
Kommentar von Hoshi | 09.01.2009
Ich muss ja quasi von berufswegen gerne, auch von fremden Menschen getragen werden. Wie unendlich wichtig das sein kann, wenn ein schwerstkranker oder sterbender Hund sich auch von Fremden tragen lässt, hat Frauchen letztes Jahr erlebt, es ist Gold wert und kann nicht genug geübt werden.
Die meisten Hunde lassen sich nicht gerne tragen, weil sie sich nicht wirklich sicher im angewandten Griff fühlen. jede Unsicherheit spüren sie genau!
Den richtigen Griff könnt ihr hier gut sehen:
http://briard-blog.de/blog/post/1/508
Und mit dem kann Frauchen auch meine 35 kg tragen wenn es sein muss.

Wüffchen
Hoshi
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