...auf den Hund gekommen
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Noch mehr "Warum das alles?"

22.01.2009 17:56 von Anne-Kathrin Merz (3 Kommentare)

Inzwischen erreichten mich per Email auch Kommentare der Züchterseite. Eigentlich schade - eine Diskussion wäre doch mal interessant. Die Argumente aus Züchtersicht vollkommen verständlich.
Leider wird dabei auch klar: hier prallen wohl Welten aufeinander.

Ich seh das schon: der Züchter macht sich Gedanken, er macht sich Arbeit, er hofft auf gute Ergebnisse und er sorgt sich um das Wohl seiner Hunde.
Natürlich möchte er auch seinen Erfolg zeigen. Er möchte zu Recht auch stolz sein.

Die Hüften, so sagte man mir, seien so wichtig, damit man auch für die Nachzucht und ggf Wiederholung der Verpaarung wisse, ob es denn Probleme gegeben habe. Das HD Röntgen also zur Beurteilung des Zuchterfolgs.
Gut, antworte ich da: zahlt es mir, dann bin ich dabei.
Das klingt provokant, aber so lange es nicht in meinem sondern im Züchterinteresse ist, ...
Nein, es sei für beide Seiten, lese ich weiter. Es sei wichtig, über den Zustand des Hunds bescheid zu wissen.
Das verstehe ich. Allerdings weiß ich nicht, was ich tun sollte, gäbe es denn da Probleme. Ich habe ja einen Tobehund!
Ich muss ganz ehrlich sein. Selbst wenn wir da Probleme kriegen würden: ich könnte mir dieses operative Procedere im Zweifelsfall gar nicht leisten! Ich muss sehen, was da passiert und diesbezüglich einfach mal ganz locker in die Zukunft leben...

Es liegt, so mein Fazit, absolut und nirgendwo anders als im Ermessen des Besitzers.

Ausstellungen seien gar nicht so schlimm....
Der Züchter, so zumindest in dieser Email, sei dann doch daran interessiert, einen schönen Hund auszustellen.
Das verstehe ich.
Ich kann mir auch vorstellen, wie schwer es ist, loszulassen von den kleinen Würmern. Schließlich hängt da auch viel Herzblut dran.
Naja, ich sehe doch deutlich den Stressfaktor. Alles ins Auto, stundenlang fahren, vorher, je nachdem wie involviert man ist, sich und den Hund trimmen. Und das alles für einen "Blumentopf"?
Die Kosten und die Zeit, das kann niemand schönreden.

Egal, was ich mache (wobei mich vieles der Kommentare sehr nachdenklich gemacht und eigentlich in meiner Haltung bestätigt hat), möchte ich vor allem eines: dass es uns gut geht.
Nele irgendwo "adrett" und gut erzogen auf einer Ausstellung (statt mit allen bis zum Umfallen zu spielen und Unfug zu treiben), das kann ich mir nicht vorstellen... :-)

Ehrlich gesagt: ich bin so sehr glücklich mit meinem Hund. Ein richtiger Familienhund. Ein lieber, freundlicher, verspielter Hund. Besser könnte es nicht sein!
Außerdem habe ich offenbar einen sehr robusten Hund und einen, den nichts so schnell irgendwas umhaut.
Das ist das größte Lob, das ich loswerden kann... und um damit glücklich zu sein, brauche ich garantiert keinen Vergleich mit 10 anderen Briards oder die Beurteilung durch den Briardkenner.

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Kommentar von Emils Frauchen | 22.01.2009
Hallen-Ausstellungen sollte man nicht schönreden.
Man verbringt einen ganzen langen Tag mit warten am Ring für im schlechtesten Falle 15 Minuten Auftritt. In den Hallen ist es extrem laut und eng, für den Hund und den Besitzer einfach Stress pur.
Emil quittierte seinen ersten Ausstellungsbesuch als Zuschauer gleich mal mit einem netten Zwingerhusten.
Reine Briardausstellungen im Freien dagegen sind eigentlich recht schön, wenn man schönes Wetter hat. Man kann sich in der Regel nett ins Grüne setzen, die Hunde finden auch oft Chancen zum miteinander spielen, es ist alles in allem nicht so stressig.

Aber 50 Euro hinblättern nur damit mir jemand die ganzen Fehler meines Hundes aufschreibt? Macht für mich alles nur Sinn, wenn der Hund in die Zucht soll.

An der Junghundebeurteilung würde ich, auch dem Züchter zuliebe, aber immer wieder teilnehmen.

Gruß
BB
Kommentar von Johannes | 22.01.2009
Ich stimme Emils Frauchen uneingeschränkt zu, sowohl in der Analyse als auch in den Schlussfolgerungen! Auch wir waren jedes Jahr etwa auf der Klubschau, die immer im Freien stattgefunden hat, es war schön, die Freunde aus dem Klub zu treffen, die Hunde hatten Spaß, wir haben meist nicht einmal ausgestellt, sondern sind einfach so hingefahren. Und wir fahren noch immer, auch zu Wanderungen mit dem Bassetklub, Klubschau ... wenn das Wetter passt und wir Lust haben. Ganz anders bei den Doggen, auch die Klubschau ist in einer entsetzlichen Halle, eng, laut, stressig. Da fahren wir nicht hin, Paris kann sowas überhaupt nicht leiden und wir auch nicht. An einer Hallenausstellung gibt es in der Tat wenig bis nichts schönzureden: Lärm, oft unerträgliches Klima, Gedränge und Enge, kleine Laufringe für die Hunde, kaum Bewegungsmöglichkeit für Mensch und Hund, schlicht nur enormer Stress. Das tun wir uns und unseren Hunden nicht an. Als privater Hundebesitzer habe ich die glücklicher Weise die Wahl und MUSS wahrlich nicht, weil ich Titel brauche, ankören möchte, verkaufen muss usw.
Der Schlusssatz "Ehrlich gesagt" im Beitrag gefällt mir sehr gut! Und auch wir sind sehr sehr glücklich mit unseren beiden Pelzigen!
herzlichst Johannes
Kommentar von Dixie | 22.01.2009
Pfff, da hätte ich mir doch meinen Kommentar beim vorherigen Artikel sparen können ;-)
Freut mich dass du doch nicht so ratlos...bist

lieben Gruß,
Diana
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Was ist die Summe aus 8 und 8?*

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