Reh und so
25.11.2008 18:26 von Anne-Kathrin Merz (3 Kommentare)
Wir waren mit zwei Hunden unterwegs. Neben Nele noch Luna.
Und die war plötzlich weg...
Wir warteten und pfiffen und warteten. Luna kam nicht. Dafür aber ein Reh. Ein großes Reh. Für mich eher schon ein Hirsch, so auf die Schnelle.
In dem Moment dann auch Luna hinterher. Die musste das Reh um die komplette Schule gejagt haben.
Und im nächsten Moment auch Nele, die brav neben mir gesessen war, hinterher.
Das Reh floh Richtung Wald, die beiden Verrückten hinterher. Nele hat sehr schnell aufgegeben, das Reh war zu schnell weg und kam schnurstracks zurück. Sie begnügte sich dann mit genüsslichem Beschnüffeln der Rehfährte auf der Wiese. Auf Luna haben wir allerdings noch sehr lange gewartet. Die kam dann irgendwann angeschlichen, vollkommen fertig, mit Zunge bis zum Boden.
Mit diesem Erlebnis wurde mir schlagartig bewusst, dass man bein Has' und Reh wirklich kaum eine Chance hat, außer der Tatsache, einen vergleichsweise langsamen Briard Hütehund dabeizuhaben. Und mir wurde dann auch wieder klar, wie tragisch es eigentlich wäre, wenn irgendein verrücktgewordener Hobbyjäger da plötzlich mal drauflosknallt- nicht ahnend, dass ein Briard kein Jagdhund ist...
Es gibt übrigens Gerüchte, dass die unschönen Gegenden, in denen wir unsere unschönen Erlebnisse hatten, inzwischen mit Giftködern belegt worden seien. Das mag ein Märchen sein, aber ausprobieren müssen Nele und ich das nicht unbedingt...
Und die war plötzlich weg...
Wir warteten und pfiffen und warteten. Luna kam nicht. Dafür aber ein Reh. Ein großes Reh. Für mich eher schon ein Hirsch, so auf die Schnelle.
In dem Moment dann auch Luna hinterher. Die musste das Reh um die komplette Schule gejagt haben.
Und im nächsten Moment auch Nele, die brav neben mir gesessen war, hinterher.
Das Reh floh Richtung Wald, die beiden Verrückten hinterher. Nele hat sehr schnell aufgegeben, das Reh war zu schnell weg und kam schnurstracks zurück. Sie begnügte sich dann mit genüsslichem Beschnüffeln der Rehfährte auf der Wiese. Auf Luna haben wir allerdings noch sehr lange gewartet. Die kam dann irgendwann angeschlichen, vollkommen fertig, mit Zunge bis zum Boden.
Mit diesem Erlebnis wurde mir schlagartig bewusst, dass man bein Has' und Reh wirklich kaum eine Chance hat, außer der Tatsache, einen vergleichsweise langsamen Briard Hütehund dabeizuhaben. Und mir wurde dann auch wieder klar, wie tragisch es eigentlich wäre, wenn irgendein verrücktgewordener Hobbyjäger da plötzlich mal drauflosknallt- nicht ahnend, dass ein Briard kein Jagdhund ist...
Es gibt übrigens Gerüchte, dass die unschönen Gegenden, in denen wir unsere unschönen Erlebnisse hatten, inzwischen mit Giftködern belegt worden seien. Das mag ein Märchen sein, aber ausprobieren müssen Nele und ich das nicht unbedingt...

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Meine zwei Vorgänger hier im Haus haben im Team schon Kaninchen gestellt. Nur zugebissen haben sie nicht, da haben sie ihre Hütehundgene (keine Tötungsbiss) dran gehindert.
Mich selbst tricksen die Hasen nur damit aus, dass sie Haken schlagen. An Schnelligkeit stehe ich denen in nichts nach.
Wuff
Rakete Emil
unsere Vorvorgängerin, eine Doggendame, war eine ganz ruhige brave Hündin, jagte aber leider zum Leidwesen unserer 2-Beiner. Daher achteten sie bei uns vom ersten Tag an penibel darauf, dass wir Hasen, Rehe und anderes Waldgetier ignorieren lernen. Klappt auch schon ziemlich gut! Nicht dass wir Rehe oder Hasen erwischen würden, dazu sind wir definitiv zu langsam (weil zu schwer), vor allem im Sprint, das Problem sind in der Tat die lieben (Hobby)Jäger. Mit diesen haben unsere 2-Beiner viele leidvolle Erfahrungen, die wir bei unserem 2. Schneebericht auf unserem Blog auch angedeutet haben.
Also liebe Nele, pass bitte gut auf im Wald und auf der Heide, dass dir nix passiert!
liebe Grüße von Paris und Bel Ami